Internationaler Frauentag 2026
Am 8. März feiern Frauen weltweit bereits seit mehr als 100 Jahren den Frauentag. Der Tag soll die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung hervorheben und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf immer noch bestehende Diskriminierungen richten.
Das Prinzip der Gleichstellung der Geschlechter wurde bereits 1945 in der UN-Charta festgelegt, zu der sich alle inzwischen 193 Mitgliedstaaten bekennen. Seither hat sich vieles verändert, aber es gibt immer noch viel zu tun.
Hier ein paar statistische Fakten des finnischen Statistikamtes aus dem Jahr 2024:
Einwohnerzahl in 2024
Frauen: 2.845.199 Männer: 2.790.772
Lebenserwartung eines neugeborenen Kindes
Mädchen: 84,8 Jahre Jungen: 79,6 Jahre
Anteil an Hochschulabsolventen
Frauen: 58 % Männer: 42 %
Beschäftigungsquote bei 20 – 64-Jährigen
Frauen: 76,6 % Männer: 76,8 %
Arbeitslosenquote bei 15 – 74-Jährigen
Frauen: 7,6 % Männer: 9,2 %
In Mischberufen arbeitende Personen (Anteil Frauen und Männer zwischen 40%-60%)
9,1 % von allen Beschäftigten
Gehaltsdifferenz
Männer 1 € – Frauen 84 ct.
Mit Haushaltsarbeiten verbrachte Zeit pro Tag
Frauen: 3 Std. 15 Min. Männer: 2 Std. 38 Min.
Anteil an Parlamentsmitgliedern
Frauen: 46 % Männer: 54 %
Demonstration für die Gleichstellung
In Finnland ist die Gleichstellung schon relativ weit fortgeschritten, aber auch dort gibt es noch Verbesserungspotenzial. Deshalb organisieren die Organisationen UN Women Finland, der Frauenverband Unioni sowie der Zentralverband der Frauenorganisationen in Finnland jedes Jahr einen Marsch durch Helsinki beginnend am Hauptbahnhof. Im vergangenen Jahr haben mehr als 10.000 Menschen am Marsch teilgenommen, in diesem Jahr hofft man auf noch mehr Interesse.
Die Organisatoren fordern, dass die Gleichstellung sowie die Rechte der Frauen, Mädchen und Minderheiten geschützt und gefördert werden müssen. Sie fordern konkrete Aktionen der politischen Entscheidungsträger, um sicherzustellen, dass jede Frau und jedes Mädchen in einer Gesellschaft leben kann, die ihre Rechte und Menschenwürde verteidigt und respektiert und in der sie keine Angst vor Gewalt und sexueller Belästigung haben müssen.
Beitragsfoto oben: Visit Finland/Mikko Törmänen











